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Hier werde ich einige Gedichte veröffenlichen, die ich irgendwannmal in einem Anflug von Inspiration geschrieben habe, oder auch, die ich sehr gerne mag, die aber von RICHTIGEN Dichtern stammen
Nur, damit ihr's wisst, sie sind nicht unbedingt aus meiner Sicht geschrieben

Viel Spaß beim Lesen

BELSAZAR

Die Mitternacht zog näher schon;
In stiller Ruh lag Babylon.

Nur oben in des Königs Schloß,
Da flackerts, da lärmt des Königs Troß.

Dort oben in dem Königssaal
Belsatzar hielt sein Königsmahl.

Die Knechte saßen in schimmernden Reihn,
Und leerten die Becher mit funkelndem Wein.

Es klirrten die Becher, es jauchzten die Knecht;
So klang es dem störrigen Könige recht.

Des Königs Wangen leuchten Glut;
Im Wein erwuchs im kecker Mut,

Und blindlings reißt der Mut ihn fort;
Und er lästert die Gottheit mit sündigem Wort.

Und er brüstet sich frech, und lästert wild;
Der Knechtenschar ihm Beifall brüllt.

Der König rief mit stolzem Blick;
Der Diener eilt und kehrt zurück.

Er trug viel gülden Gerät auf dem Haupt;
Das war aus dem Tempel Jehovas geraubt.

Und der König ergriff mit frevler Hand
Einen heiligen Becher, gefüllt bis am Rand.

Und er leert ihn hastig bis auf den Grund,
und rufet laut mit schäumendem Mund:

Jehovah! Dir künd ich auf ewig Hohn -
Ich bin der König von Babylon!

Doch kaum das grause Wort verklang,
Dem König wards heimlich im Busen bang.

Das gellende Lachen verstummte zumal;
Es wurde leichenstill im Saal.

Und sieh! Und sieh! an weißer Wand
Da kams hervor wie Menschenhand;

Und schrieb, und schrieb an weißer Wand
Buchstaben von Feuer, und schrieb und schwand.

Der König stieren Blicks da saß,
Mit schlotternden Knien und totenblaß.

Die Knechtenschar saß kalt durchgraut,
Und saß gar still, gab keinen Laut.

Die Magier kamen, doch keiner verstand
Zu deuten die Flammenschrift an der Wand.

Belsatzar ward aber in selbiger Nacht
Von seinen Knechten umgebracht.

von Heirich Heine



SONETTE II

Wenn vierzig Winter deine Stirne drücken
Und tiefe Furchen deiner Schönheit ziehn,
Sinkt deiner Jugend Kleid, von allen Blicken
Bewundert heut, zerfetzt und wertlos hin.
Wird man dich dann nach deiner Schönheit fragen,
Wo all die Pracht der frohen Jugend sei?
In deinem eingesunknen Blick zu sagen,
Wär' größte Schmach und leere Prahlerei.
Ruhmreicher hättest Schönheit du verwendet,
Dürftest du sprechen: "Seht dies holde Kind,
Das mich entschuldigt, meine Rechnung endet,
Da sein als Erbe meine Reize sind."
Dann bliebst du jung selbst in den spätsten Tagen
Und fühltest warm dein kaltes Blut noch schlagen.

von William Shakespeare



FÜR MICH

Er lebt für mich
In meinem Herzen
Und weicht auch nicht von meinr Seite
Wenn zu vergessen ich versucht bin
Und mich zu stürzen in das Weite

Mein Herz ich öffnen werd' für ihn
Und an ihn denken immer
Wenn er mich in die Arme nimmt
Und dann mir folgt, ins leere Zimmer

Kein Windstoß, keine zarte Brise
Wird mich von ihm nun trennen
Gefühl, wie auf der grünen Wiese
Und immer weiter könnt' ich rennen

Er lebt für mich in meiner Seele
Wenn er mir fehl'
Und ich ihm fehle
Ich denk' an ihn und liebe

Was ist es überhaupt, LIEBE?

Verfasst am 4. November 2004



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